Moderne Gebäude nur noch mit Wohnraumlüftung?

 

Brauche ich zum Lüften tatsächlich ein Konzept? Kann icht nicht einfach ganz normal mein Fenster selbst öffnen und schließen?

 

Eine Denkweise, die viele Endverbraucher auf der Stelle haben, wenn sie mit dem Konzept der Wohnraumlüftung konfrontiert werden. Doch das Konzept lohnt sich, gerade weil mit jeder neuen Energieeinspar-Verordnung (EnEV) die Bedingungen für den Energieverbrauch in Neubauten verschärft werden. Dies hat zur Folge, dass für eine energieeffiziente Lüftung nur die mechanische Variante bleibt. Das Zauberwort hierbei heisst Wärmerückgewinnung. Aber auch die Vorzüge von höherem Wohnkomfort aufgrund von weniger Staub oder Lärmschutz und v.a. der Schutz der Bausubstanz insbesondere vor Schimmel sind weitere positive Punkte des Konzepts.

 

Ein weiteres Plus ist der mögliche Einsatz von Filtersystemen:

Gerade für Allergiker ist dies ein großer Punkt, der zumindest zu Hause zur Linderung der Beschwerden führen kann. F7- Filter gehören mittlerweile zur Grundausrüstung, die für eine pollenarme Innenraumluft. Aber auch der Feinstaub kann mit Hilfe eines Filters der Klasse F9 herausgefiltert werden. Dies ist besonders in Ballungsräumen von Vorteil.

 

Feuchtregulierung auch möglich:

Besonders in der kalten Jahreszeit trocknet die Raumluft schneller aus. Das Lüften an sich ist im Winter ja aber auch ein Problem. Beides zusammen kann dann zu einem ungesunden Gesamtklima im Gebäude führen.  Moderne Wohnungslüftanlagen  eröffnen hierfür die Möglichkeit der Feuchterückgewinnung und -regulierung. Wenn die Luftfeuchte ausfällt dann passen Feuchtsenor und Regelung die Luftmenge automatisch an. Die volumenströme werden auch angepasst. Diese bedarfsgeführte  Regelung führt zusammen mit dem Feuchtsensor dafür, dass die Raumluft nicht austrocknet. Was aber noch viel interessanter ist, ist das bist zu 30% des Energieeinsatzes im Vergleich zu Standard- Lüftungssystemen mit konstanten Luftvolumenstrom eingespart werden können.

 

Diese Konzept ist aber nicht nur auf Neubauten beschränkt. Auch ältere Gebäude, die gemäß neuerer Energierichtlinien saniert werden sollen, sind potentielle Anwendungsgebiete.

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